Radiofrequenzablation: Minimal-invasive Behandlung von Schilddrüsenknoten

 

 

 

 

Was ist die Radiofrequenzablation?

Die Radiofrequenzablation (RF-Ablation, RFA) ist ein nicht-operatives Verfahren, bei dem durch Strom im Bereich der Schilddrüsenknoten Hitze erzeugt wird. Dadurch sterben die Schilddrüsenzellen ab und werden dann vom körpereigenen Abwehrsystem abgebaut. Nach und nach entsteht eine „Narbe“. Die technische Durchführung der RFA ist einfach und erfordert nur eine örtliche Betäubung und keine Vollnarkose. Sie erhalten zunächst eine schmerzstillende Spritze. Nach Desinfektion der Haut im Halsbereich wird dann Ultraschall gesteuert eine spezielle Nadel in den Schilddrüsenknoten platziert. Die Nadel wird für mehrere Minuten elektrisch aufgeladen, im Bereich des Knotens entsteht Hitze. Ist der Schilddrüsenknoten geschrumpft, kann die Behandlung beendet werden, ansonsten wird die Behandlung wiederholt.

 

 

 

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Vorteile der Thermoablation

  • Behandlung des Knotens nur unter örtlicher Betäubung
  • Kurze Therapiedauer: Nur wenige Minuten pro Behandlung
  • Schonung und Erhaltung des gesunden Schilddrüsengewebes
  • Deutliche Reduktion des Knotenvolumens schon nach 3 Monaten
  • Gutes kosmetisches Ergebnis
  • Schnelle Rückkehr in einen normalen Tagesablauf
  • Meist keine (Dauer-) Medikation nach dem Eingriff erforderlich
  • Behandlung bei Bedarf wiederholbar

 

Vorstellungstermine für die Planung einer Behandlung eines Schilddrüsenknotens mittels Thermoablation können vereinbart werden unter +49 201 536 990 80.

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